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Selbstliebe

Vertraue und lass dich fallen

 

Im letzten Beitrag unter meiner neuen Kategorie “Selbstliebe” ging es um das Thema Selbstwert. Heute will ich mehr in das Thema Vertrauen eintauchen und dich an meinen Gedanken teilhaben lassen.

 

Das Thema Vertrauen ist ein großes Überthema, denn es lässt sich in viele kleine Bereiche einteilen. Zum Beispiel in Selbstvertrauen (sich selbst vertrauen können), anderen vertrauen (sich fallen lassen können), Grundvertrauen (alles was dir passiert, hat seinen Grund).

 

Grundvertrauen – alles was dir passiert hat seinen Grund

Was ist Grundvertrauen? Hier meine Definition davon. Das Grundvertrauen entsteht tief in dir drin. Wenn ich in meinen Körper rein spüre fühlt es sich so an als wäre es wie ein Anker der mich festhält, wenn es zu Turbulenzen kommt. Egal wie schlimm es im aussen gerade sein mag, wenn ich an diesen Ort bin kann mir nichts passieren und ich weiß auch dass ich die Situation bewältigen kann.

Ein gewisses Grundvertrauen zu haben finde ich wichtig. Denn zu wissen, dass das Leben für dich passiert ist schön zu wissen. Wenn dir vielleicht jetzt was schlimmes in deiner Kindheit oder im Laufe deines Lebens passiert ist wirst du dich vielleicht fragen oder denken: “Ja toll, was soll an XY so toll gewesen sein? Habe ich das verdient?”

Aber anstatt dich hier als Opfer des Lebens zu sehen, hast du auch die Wahl das positive rauszuziehen. Vielleicht bist du durch diese Situation (mental) stärker geworden, es hat deine Persönlichkeit zum positiven verändert oder du kannst sogar anderen Menschen weiterhelfen und sie wieder aufblühen lassen denen genau das auch passiert ist.

 

Selbstvertrauen – Vertraue dir selbst zuerst

Sich selbst zu vertrauen und zu wissen dass man alles meistern kann ist ein tolles Gefühl. Denn sich ständig abhängig von anderen zu machen wird dich auf Dauer nicht glücklich machen. Klar jemanden an seiner Seite zu haben mit dem man durch dick und dünn gehen kann ist ein schönes Gefühl. Aber ich finde du solltest auch in der Lage sein auf dich selber sorgen zu können.

Mir selbst zu vertrauen habe ich schon früh lernen dürfen. Denn als Kind bzw. Teenager lässt man sich gerne noch von den Eltern leiten und sich alles fein säuberlich servieren. Und wenn du selbst noch nicht weißt wohin es im Leben gehen soll und es auf einmal heißt ich erklär dir jetzt mal das notwendigste was du wissen musst und alles andere kannst du dir erfragen, dann ich das vorerst ein Schlag ins Gesicht. Hier kannst du nun auch wählen, steckst du deinen Kopf in den Sand oder nimmst du selbst dein Leben in die Hand. Und ich habe zweiteres gewählt. Es war auch gut so im nachhinein gesehen. Dadurch wurde ich viel selbstständiger und fühlte mich auch gut dabei die einzelnen Situationen zu meistern.

Nimm auch du dein Leben selbst in die Hand!

 

Anderen Vertrauen – lass dich fallen

Fällt es dir leicht anderen zu vertrauen und dich komplett fallen zu lassen? Wenn ja ist das super! Bei mir ist das ein Thema woran ich noch arbeiten darf. Vor zwei Monaten habe ich mich mit dem Thema genauer beschäftigt und da kam so einiges hoch. Wahnsinn was sich hier aufgetan hat! Aber gut jeder hat so seine Narben, die er im Leben bekommen hat und es gilt diese nicht ständig wieder aufzukratzen und darin zu versinken. Gut das ich hier eine Methode gelernt habe diese Situationen neu für mich zu bewerten und damit abzuschließen. Denn die kleine Josefine von damals bin ich nicht mehr sondern verändere mich stetig.

 

Das Thema Vertrauen ist wirklich ein sehr interessantes Thema. Oft hat man Zweifel wie soll ich das machen, bin ich bereit dafür, kommt das gut an, was denken andere. Aber wenn es für dich im Moment keinen anderen Weg gibt und du dann vertraust auf deine Fähigkeiten, ergeben sich wie schon fast von Zauberhand Möglichkeiten an die du vorher nie gedacht hättest. Hast du solch eine Situation auch schon erlebt?

Und warum fällt es uns dann so schwer diese Methode anzuwenden, wenn wir stagnieren und eine Veränderung haben wollen? Vielleicht weil der Schmerz noch nicht so groß ist und du nicht so sehr gezwungen bist in Aktion zu treten und du dich noch mit den ganzen Gedanken beschäftigen kannst, die so kommen.

 

Wie geht es dir mit dem Thema Vertrauen? Fällt es dir leicht zu vertrauen oder darfst du auch an dem Thema noch arbeiten?

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