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Nählexikon,  Tipps und Tricks DIY

Dessous nähen – nützliche Helferlein Teil 1

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In dieser Beitrags-Serie möchte ich dir meine nützlichen Helferlein vorstellen, die ich ständig im Gebrauch fürs Schnittzeichnen, Zuschnitt und Nähen habe und dir helfen sollen das Dessous nähen zu erleichtern.

Im ersten Teil stelle ich dir meine Helferlein für das Schnittzeichnen vor.

Lineale

Dieses Lineal habe ich seit meiner Ausbildung zur staatlich anerkannten Modedesignerin und möchte es nicht mehr missen. Es ist 60cm lang und eignet sich sehr gut für lange Nahtstrecken und dadurch das es im innernen dieses „Loch“ gibt, verwende ich das auch ganz gern als Kurvenlineal. Wenn man gut drauf aufpasst und sorgsam damit umgeht ist es ein langer Wegbegleiter. Damit es beim transportieren noch besser geschützt ist, habe ich noch eine Hülle genäht.

 

Als ich noch die Schulbank drücken musste und wir für den Mathe-Unterricht uns ein Geodreieck besorgen mussten, fand die diese Lineale voll ätzend ^^. So viele Linien und Gradzahlen auf einem Lineal, das verwirrte mich im Kopf.

Aber mittlerweile hat sich das zum positven hin gewandelt und ich kann nicht mehr ohne diese arbeiten. Sie sind ein fester Bestandteil zum Schnittzeichnen geworden.

 

Auch den Umgang mit Kurvenlinealen habe ich lernen müssen. Denn es gibt so viele Möglichkeiten eine Strecke verschieden rund auszuzeichnen und dann auch noch zu wissen, aha diese Rundung verwende ich z.Bsp. für einen Beinausschnitt und diese für eine Cup Teilungsnaht. Aber mit der Übung und Erfahrung ist es dann kinderleicht 😉

 

Ein Maßband eignet sich nicht nur um deine Körpermaße auszumessen, sondern es ist auch sehr hilfreich beim Schnittzeichnen. Oft muss ich runde Strecken wie einen Beinverlauf oder einen gerundeten Bund ausmessen. Da das Maßband flexibel ist, kann ich es sehr gut an Kurven legen und so das Maß ermitteln.

 

Bleistifte und Co

Zum zeichnen der Schnitte verwende ich am liebsten einen Bleistift in HB. Wenn ich sehr präzise arbeiten muss, verwende ich gerne einen Druckbleistift mit der Minenstärke 0.5. So bleibt die Mine immer spitz und ich brauch nicht stänidg nachspitzen.

 

Egal ob du lieber mit einem Bleistift oder lieber mit einem Druckbleistift arbeitest, sollte dann auf jeden Fall ein Spitzer bzw. Ersatzminen nicht fehlen.

 

Da ja nicht immer jede Linie auf anhieb so gezeichnet wird, wie gewollt, verwende ich zwei verschiedene Arten von Radiergummis. Am meisten im Einsatz ist der Radierstift. Gerade wenn man nur Kleinigkeiten ausbessern will ist der wirklich super und sehr handlich.

Sollte es dann doch mal etwas großflächigeres zum ausradieren geben mache ich es am liebstem mit dem Radiergummi.

 

 

Schnittpapier und Co

Im Prinzip kannst du als Schnittpapier so gut wie alles verwenden. Ich persönlich verwende auch verschiedene Arten von Papier je nachdem wie groß die Schnittteile sind und wie oft ich den Schnitt verwende. Bei Schnitten die ich öfters verwende schaue ich, dass es ein festeres Papier oder sogar Tonpapier ist. Bei Schnitten, die ich nur einmal benötige oder gerade am tüfteln bin kann es auch mal ein Butterbrotpapier bei kleinen Schnittteilen sein und Backpapier für größere.

Butterbrotpapier bzw. Backpapier eignet sich auch sehr gut zum rauskopieren der Schnittteile, da es ja durchsichtig ist. Oftmals bin ich zu faul das Kopierrädchen zu verwenden, dann mach ich es lieber auf diese Art und Weise. Wenn dir dann das Papier zu dünn vorkommt kannst du es ja einfach auf ein stärkeres Papier aufkleben.

 

Für manche Arbeiten oder größere Schnitteile ist ein Kopierrädchen unumgänglich. Wenn du ein Kopierrädchen verwendest solltest du eine Unterlage wie eine Schneidematte oder eine dicke Pappe unterlegen, da ansonsten die Zähnchen Spuren hinterlassen können. Mein Arbeitstisch ist auch schon gezeichnet davon, aber stören tut es mich persönlich nicht 😉

 

Kleber und Klebestreifen dürfen auch nicht fehlen. Gerade wenn ich etwas mit Butterbrotpapier rauskopiert habe und es etwas verstärken möchte, benötige ich einen Kleber. Ob in flüssiger Form oder als Stift, ist denke ich Geschmacksache. Persönlich bevorzuge ich den Stift, da der flüssige oft das Papier aufweicht. Probier es einfach selber aus was du bevorzugst.

Klebestreifen verwende ich in erster Linie, wenn ich etwas Papier dranstückeln muss.

 

Eine Papierschere ist natürlich auch noch wichtig um die ganzen Schnittteile dann fein säuberlich auszuschneiden. Bestimmte Anforderungen habe ich jetzt an die Schere nicht ausser, dass sie schneiden soll.

 

So das sind nun meine nützlichen Helferlein für das Schnittzeichnen. Hast du andere Helferlein, die dir das Schnittzeichnen erleichtern? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Vielleicht ist es ja auch für andere hilfreich.

 

Nützliche Helferlein für den Zuschnitt findest du in Teil 2 und in Teil 3 stelle ich meine Helferlein vor, die mir beim Nähen zur Seite stehen.

 

 

 

 

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